Dr. Pfleger
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Bildschirmarbeitsplatz

Bildschirmbrille

Auszug aus der Bildschirmarbeitsverordnung:

§ 11. (1) Der/die Arbeitgeber/in hat Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen bei Vorliegen von Bildschirmarbeit im Sinne des § 1 Abs. 4 eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens (Überprüfungen der Sehschärfe und Untersuchung des sonstigen Sehvermögens) anzubieten, und zwar vor Aufnahme der Tätigkeit, sowie anschließend in Abständen von drei Jahren und weiters bei Auftreten von Sehbeschwerden, die auf Bildschirmarbeit zurückgeführt werden können.

(…)

§ 12. (1) Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen sind spezielle Sehhilfen zur Verfügung zu stellen, wenn die Ergebnisse der Untersuchungen nach § 11 Abs. 1 und 4 ergeben, daß diese notwendig sind, weil normale Sehhilfen nicht verwendet werden können.(…)

Was ist eine Bildschirmbrille?

Brillen, die ausschließlich für die Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz

(Distanz Bildschirm-Vorlagen am Schreibtisch, Sehbereich von ca- 40-80 cm)

und nicht für den Alltag bestimmt sind.

Kann die normale Lesebrille das mangelnde Sehvermögen nicht ausgleichen,

benötigt der Arbeitnehmer eine zusätzliche Sehhilfe, die auf das Anforderungsprofil des konkreten Arbeitsplatzes zugeschnitten ist.

Wie erfolgt die Vermessung der Bildschirmbrille?

Zur Bestimmung der von der Bildschirmarbeitsplatzverordnung geforderten Bildschirmbrille erfolgt eine computergesteuerte Vermessung des Sehfehlers, eine subjektive Prüfung der Sehschärfe und bei Bedarf eine objektive Bestimmung der Dioptrien.

Die Verordnung der Bildschirmbrille erfolgt mit dem Vermerk „Bildschirmarbeitsplatzbrille“

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass der Arbeitgeber die Kosten für die Brillen zu ersetzen hat.

Die Bildschirmarbeits-Untersuchung ist derzeit keine Kassenleistung und kostet 65.-€.