Dr. Pfleger
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Sehschule

Orthoptik-Schielen-Beidäugiges Sehen

Der Fachausdruck Orthoptik kommt aus dem Griechischen und heißt frei übersetzt „gerades Sehen„.
Im deutschen Sprachraum wurde und wird auch der Begriff Sehschule verwendet.

Bei der orthoptischen Untersuchung werden Patienten aller Altersstufen mit Beschwerden, welche die Zusammenarbeit beider Augen (Binokularsehen) betreffen, von der Orthoptistin untersucht.

Symptome, die auf eine Störung des beidäugigen Sehens hinweisen können

  • kosmetisch auffälliges Schielen (nach innen oder außen)
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Doppelbilder
  • frühzeitige Ermüdung bei Bildschirmtätigkeit und/oder Naharbeit, Konzentrationsstörungen beim Lesen und Lernen oder allgemeine Schulprobleme
  • Augenschmerzen/brennen

Krankheitsbilder des beidäugigen Sehens

Ursachen solcher Störungen des beidäugigen Sehen können angeboren, neurologischer oder vaskulärer (im Durchblutungssystem) Natur sein sowie nach Verletzungen entstehen.

Der Weg zur Diagnose

In unserer Ordination wird ein orthoptischer Befund bei allen PatientInnen im Zuge der Erstuntersuchung erhoben sowie in regelmäßigen Abständen wiederholt. Bei Auffälligkeiten werden die PatientInnen von der Orthoptistin einer entsprechenden Therapie zugeführt.

Eine orthoptische Untersuchung mit augenärztlicher Abklärung findet auch im Rahmen
der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung statt sowie bei
Kindern mit Legasthenie/Lese-Rechtschreibstörung/Dyskalkulie (bzw „Winkelfehlsichtigkeit„)

Bei Verdacht auf eine cerebrale visuelle Informationsverarbeitungsstörung (CVI) führen wir eine orthoptische Funktionsdiagnostik durch (die Kosten für die Untersuchung werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen und müssen privat bezahlt werden).

Kein Kind ist zu jung für die Untersuchung!